Posted by on 13. August 2019

Zur Digitalisierung gehört besonders der Einsatz moderner Technologien und Daten, um entscheidungsrelevante Informationen für das Management zu gewinnen. Bei einem aktuellen Projekt geht es im Zusammenhang mit der Gewinnung von wichtigen Kunden- und Marktdaten um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz.

Das Unternehmen agiert international im Bereich der Freizeitgestaltung. Neben einem übergroßen Marktführer nimmt es dennoch eine führende Rolle gemessen an der Qualität im oberen Preissegment ein. Der Vertrieb der Produkte erfolgt ausschließlich über den Fachhandel.

Horst Tisson: „Da das Unternehmen nicht direkt an den Endkunden herantritt, müssen die Daten an zwei Kundenschnittstellen abgegriffen werden. Wir benötigen die Daten beim Handelskunden und individuelle Werte direkt beim Konsumenten. Die besonderen Herausforderungen bestehen in der Datenextraktion, -zusammenführung und -transformation sowie der differenzierten Betrachtung auf der Umsatzseite.“

Neuronale Netze sind technologische Abbildungen des menschlichen Gehirns mit seinen Neuronen. Eingangssignale erreichen die Dendriten und werden über das Axon bei Überschreitung von „Grenzwerten“ an die Terminale und von dort an nachfolgende Neuronen in gleicher Weise weitergegeben.

In Neuronalen Netzen der Künstlichen Intelligenz erfolgt die Informationsweitergabe ähnlich über jeweils eine Input-Schicht, deren Neuronen dann über Aktivierungsfunktionen „Gewichtungen“ an nachfolgende versteckte Schichten weitergeben. Am Ende erhält die Output-Schicht Werte, die die Ergebnisse widerspiegeln.

Die Algorithmen für Neuronale Netze existieren schon seit den 1950er Jahren, aber bis vor wenigen Jahren waren die benötigten Computer nicht leistungsfähig genug. Auch wenn die unterschiedlichen Netztypen und ihre Fehlerkorrekturen bzw. das Training recht kompliziert sind, gibt es mittlerweile viele fertige Standardroutinen und Bibliotheken, die genutzt werden können.

Hauptziel des Projekts ist die Verbesserung der Umsatzvorhersagen (predictive sales) und Generierung weiterer Umsatzpotenziale (Cross-/Up-Selling). Hierfür werden Künstliche Intelligenz und Neuronale Netze eingesetzt, weil bisherigen lineare Regressionsmodelle nicht mehr funktionieren.  Zur Schaffung der Datengrundlage werden sämtliche Touchpoints mit den Endkunden sowie die sich daraus ergebenden Prozesse analysiert und gegebenenfalls verbessert. Insbesondere spielen Daten der Sozialen Netze eine entscheidende Rolle.

Möchten Sie mehr über unsere Projekte, Services oder Künstliche Intelligenz wissen, fragen Sie uns gerne:

horst.tisson@digitalisierungsallianz.de
ralf.seidel@digitalisierungsallianz.de

Wir sind ein Zusammenschluss von Experten unterschiedlicher Disziplinen. In der Digitalisierungsallianz kombinieren wir umfassendes technisches und methodisches Know-how zu Digitalisierungs- und Transformationsprozessen. Hier erfahren Sie mehr.

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