Posted by on 13. Mai 2019

Wir sind ein Zusammenschluss von Experten unterschiedlicher Disziplinen und kombinieren in der Digitalisierungsallianz umfassendes technisches und methodisches Know-how zu Digitalisierungs- und Transformationsprozessen mit einem besonderen Blickwinkel auf den „Faktor Mensch“.

Ralf Seidel: “Digitalisierung bedeutet für uns nicht nur eine technische Transformation. Für uns steht in diesem komplexen Prozess der Mensch im Mittelpunkt – mit seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten, aber auch mit seinen Emotionen“. 

Dieser innovative Beratungsansatz der Digitalisierungsallianz berücksichtigt proaktiv die steigende Unsicherheit im Zusammenhang mit der zunehmenden Komplexität von Digitalisierungsfragen, die Mitarbeiter auf allen Hierarchieebenen erleben. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die Besetzung von Schlüsselrollen, mit Menschen die sich dieser Rolle gewachsen fühlen.

ASSESS: DIE ROLLE SERVICE-OWNER

„Damit Digitalisierung in Unternehmen erfolgreich sein kann, müssen nicht nur entsprechende Stellen geschaffen werden, diese Positionen brauchen auch die richtigen Personen“, so Management Consultant Christina Ebel.

Eines der wichtigsten Tools von Detego, einen solchen Prozess innerhalb der Digitalisierungsallianz zu begleiten, ist Assess. Das vom amerikanischen Beratungsunternehmen Bigby, Havis & Associates (BHA) entwickelte Tool ist eine Antwort auf die steigende Nachfrage nach effizienten Kompetenzmodellen für die Personalauswahl und wird heute bei der Suche nach geeigneten Führungskräften für die Digitalisierung eingesetzt.

Mithilfe eines internetbasierten Fragebogens werden Antworten in den Kategorien Denk-, Arbeits- und Beziehungsstil ausgewertet. Werden die Antworten mit dem Kompetenzprofil einer Rolle abgeglichen, lassen sich Rückschlusse ziehen, welche Übereinstimmung zwischen der Rolle und der dafür angedachten Person entsteht – und welche Entwicklungsthemen besondere Aufmerksamkeit brauchen.

Eines der Kompetenzmodelle, die mit Hilfe von ASSESS im Rahmen der Digitalisierungsallianz mit Kunden aus verschiedenen Branchen entwickelt wurden, ist das Service-Owner-Profil.

Horst Tisson: “Der Anstoß dazu kam durch eines unserer erfolgreich durchgeführten Projekte. Bei einem großen Hamburger Logistiker führten wir eine Servicezentrierte Organisation mit Service-Ownern ein und erzielten ein großes Maß an Motivation und Agilität zugleich.”

Dieses Kompetenzmodell definiert die Herausforderungen des Aufgabenprofils an eine Führungskraft. Zusätzlich bestimmt das Modell, welche Kompetenzen und Verhaltensweisen notwendig sind, um diese Herausforderungen zu meistern.

  • Visionskraft: Der Service-Owner erkennt langfristige Ziele und gestaltet sie mit Einführung unterschiedlicher oder alternativer Ideen.
  • Innovationskraft: Der Service-Owner löst Probleme zeitgemäß und kreativ.
  • Entscheidungsstärke: Der Service-Owner entscheidet souverän und berücksichtigt kalkulierbare Risiken und zeitliche Beschränkungen.
  • Veränderungsinitiative: Der Service-Owner unterstützt Veränderungen und führt sie effektiv ein.
  • Unternehmerisches Denken und Handeln: Der Service-Owner handelt zum Wohl des Unternehmens und nutzt hierfür sein Grundverständnis für Geschäftsstrategien als auch spezifisches Wissen.
  • Ergebnisorientiertes Handeln: Der Service-Owner fordert von sich und dem gesamten Unternehmen, festgelegte Ziele zu erreichen oder zu übertreffen.
  • Kundenorientierung: Der Service-Owner sieht Bedürfnisse des Kunden voraus und entwickelt, fördert und unterstützt Produkte und Dienstleistungen, die die Erwartungen des Kunden übertreffen.
  • Kundenservice: Der Service-Owner erkennt und versteht besondere Wünsche des Kunden und kann sie erfüllen.
  • Überzeugungskraft und Einflussnahme: Der Service-Owner kann andere überzeugen, eine bestimmte Vorgehensweise zu akzeptieren.
  • Zielorientierte Führung: Der Service-Owner führt und motiviert Menschen, sowohl Unternehmensziele als auch individuelle Ziele zu erreichen.
  • Beziehungsmanagement: Der Service-Owner baut und pflegt positive Beziehungen zu Menschen inner- und außerhalb des direkten Arbeitsumfeldes auf.
  • Konfliktmanagement: Der Service-Owner findet für Konflikte und heikle Themen optimale Lösungen.

Erste Projekteinsätze zeigen, dass der Einsatz des ASSESS-Tools entscheidend darin unterstützt, die Service-Owner-Rolle mit dem bestgeeignetsten Kandidaten zu besetzen.

– ganz im Sinne des Fokus auf den Faktor Mensch bei der erfolgreichen Durchführung von Digitalisierungsprozessen“, so Ralf Seidel

Möchten auch Sie wissen, ob die Service-Owner-Rolle zu den Menschen passt, die Sie dazu im Blick haben? Welche Fragen haben Sie zum Thema Digitalisierung? Gerne können Sie uns ansprechen.

Kontaktadresse:

Ralf.Seidel@digitalisierungsallianz.de
0172/4124672

Horst.Tisson@digitalisierungsallianz.de
0172/8958884

Posted in: Expertenmeinung

Comments

  1. Wolfgang Becker
    15. Mai 2019

    Leave a Reply

    Digitalisierung ist in vielen Unternehmen derzeit ein dauerpräsentes Thema. Was meines Erachtens häufig außer Acht gelassen wird, ist jedoch der vorgeschaltete Schritt, ohne den viele Prozesse gar nicht funktionieren. Ich spreche vom Ändern des Denkens, also von einem Kulturwandel in den Unternehmen. Das beginnt bereits beim Teilen einfacher Informationen und endet bei großen branchen- oder themenübergreifenden Kooperationen. Sich darauf einzulassen und nicht nach dem Design-Thinking-Workshop wieder im Büro zu verschwinden und die Tür hinter sich zu verschließen, das ist eine der großen Herausforderungen. Die Silicon-Valley-Philosophie hat ihre Wurzeln vermutlich in der US-DNA. Deshalb ist der Ansatz, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, sicherlich richtig, doch was heißt das konkret für die Besetzung von Stellen und die Personalauswahlverfahren sowie den Zeithorizont?
    Wie schwierig das Thema ist, zeigt dieses Beispiel: An der Technischen Universität Hamburg soll ein Lehrstuhl zum Thema New Work/Unternehmenskultur/etc. gestiftet werden – zur Feldforschung (Thema in der nächsten B&P). Allein die Einrichtung eines wohlgemerkt fremdfinanzierten Lehrstuhls ist ein abendfüllendes Thema und braucht Zeit. Erst das administrative Reglement, dann suchen wir einen geeigneten Professor, und dann beginnt die Forschung. Ergebnisse? Hilfestellung für die Gegenwart? Das wird dauern. Meiner Meinung nach ist aber der Kulturwandel notwendig, um den Weg für viele Digitalisierungsthemen in den Unternehmen zu bereiten. Eine Großbaustelle . . .

  1. Digitalisierung: Mitarbeiter, Kunden und Arbeit in den Mittelpunkt stellen - Digitalisierungsallianz - […] Aspekte für eine schlagkräftige und dynamische Organisation vereint. Siehe hierzu auch unter „Den Faktor Mensch in den Mittelpunkt stellen“…

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