Posted by on 11. Juli 2019

Als Zusammenschluss von Experten unterschiedlicher Disziplinen kombiniert die Digitalisierungsallianz umfassendes technisches und methodischen Know-how zu Digitalisierungs- und Transformationsprozessen mit einem besonderen Blickwinkel auf den „Faktor Mensch“.

Ralf Seidel: “Bei der Digitalisierung geht es um mehr als eine technische Transformation. Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt dieses komplexen Prozesses.

Ein gutes Beispiel für diese Kombination aus Mensch und Technik ist ein Projekt für einen Weiterbildungsanbieter der zu den Top 5 der Branche zählt (1300 Seminare, ca. 80 Kongresse und Tagungen): Ziel war es eine „Reise“ zu organisieren, die in Richtung von Arbeitswelt 4.0, digitalem Mindset, Erneuerung der IT-Landschaft und Agilität geht. Dabei war dem Kunden schnell klar, dass die Unternehmenskultur, wie auch eine veränderte Führungskultur, der Garant für eine nachhaltige Veränderung sein wird. Parallel kam es zu einer Zusammenarbeit mit einem Spezialanbieter für die Gestaltung von Räumen, der mit einem Kernteam Arbeitsplatzprototypen aus Pappe gebaut hat.

Unsere Erfahrung ist: Am besten ist es, wenn die ersten Schritte der Reise gleich die zu erreichende Zielkultur widerspiegelt. D.h. nicht nur die Führungskräfte, sondern auch sechs weitere Key Player aus der Mannschaft  haben auf Augenhöhe einen ersten Workshop durchgeführt. In zwei Tagen wurde in verschiedenen Iterationen  eine digitale Roadmap erstellt (technologisch und kulturell). Die Grundzüge dieser Roadmap sind bis heute die Leitplanken des Prozesses.

Wenn Kultur und Führung Erfolgsfaktoren sind, dann war es folgerichtig, diese Themen zum Gegenstand eines nächsten Workshops zu machen. Damit wurde deutlich, wie sich die neuen Führungs- und Zusammenarbeitsprinzipien definieren.

Besonders bedeutsam war, die Merkmale des Unterschieds zur bisherigen Kultur klar zu benennen. Doch nicht alles bisherige Verhalten war „alte Welt“. Also galt es, alle Key Player und später auch alle Mitarbeiter in die Notwendigkeiten der VUCA-Welt eintauchen zu lassen. Aber auch die Führungsbilder zwischen klassisch und agil zu schärfen.

Es wurden neue Arbeitsweisen erprobt (z.B. agiler Fishbowl/ Kreativtechniken/ Design Thinking). Durch die neu geschaffene Arbeitsumgebung mit offener Architektur und vielen kreativen Räumen haben sich die Kommunikation und Zusammenarbeit deutlich dynamisiert.

Auf neue Key Player wurde differenzierter geschaut. Wo weisen die Potenziale hin? Wo liegt der Schwerpunkt des Talents (Fach-, Projekt-, Führungsbefähigung)? Ein modulares Management-Entwicklungsprogramm legte die Basis für die Befähigung zu späteren Schlüsselrollen.

Auch die erfahrenen bisherigen Führungskräfte wurden mit einem Leadership-Agility 360 Grad Prozess in die Potenzialentwicklung integriert.

Ein weiter Strang war, aus 1.200 User-Stories diejenigen zu identifizieren, die in der ersten Welle der technischen Realisierung relevant waren. Dabei haben wir uns zuletzt auf ca. 250 Stories fokussiert.

Horst Tisson: “Es braucht den Mut, komplexe Anforderungslagen auf Wesentliches zu reduzieren und den Mut erste Schritte zu gehen.”

In einem agilen Projektansatz wurden neben ersten Komponenten einer CRM-Landschaft auch ein Webshop und die umfassende Unterstützung der Veranstaltungsorganisation realisiert. Wenn sich die Leitplanken ändern, darf auch die Meeting- und Kommunikationsstruktur nicht stehenbleiben.  Aus einem wöchentlichen Marktplatzmeeting werden gemeinsam alle weiteren Meeting-Bedarfe abgeleitet. Alle nur auf Hierarchierollen basierten Meetings wurden gestrichen. Bei so viel Engagement und Freude an der Entwicklung und Veränderung freuen wir uns schon darauf, die nächsten Entwicklungsschritte zu unterstützen.

Möchten Sie zu einzelnen Themen oder Stichwörtern mehr wissen? Fragen Sie uns gerne:

horst.tisson@digitalisierungsallianz.de

ralf.seidel@digitalisierungsallianz.de

Posted in: Personal

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