Posted by on 12. September 2019

Ein mittelständisches Versicherungsunternehmen mit über 3.000 Mitarbeitern modernisiert im Rahmen einer Digitalisierungsoffensive ihre IT-Systemlandschaft.

Die MitarbeiterInnen haben sich jahrelang an „ihr“ System gewöhnt und erfahren schnell, dass sich etwas ändern soll. Sie beobachten von Beginn an die Projektentwicklungen und viele von ihnen haben Zweifel an einem Gelingen, da sie in der Vergangenheit mehrfach haben Projekte scheitern sehen.

Die bislang vorhandenen IT-Systeme wurden speziell auf die Tätigkeiten der MitarbeiterInnen angepasst und erweitert. Die Systeme leisten lange Zeit einen guten Dienst und stoßen vermehrt an ihre Grenzen. Beispielsweise ist die Wartung zunehmend schwieriger und bestimmte Anbindungen neuer Tools und Kanäle, wie z.B. WhatsApp sind nicht möglich.

Für uns Begleiter dieses Projekts, war es hilfreich bereits in der Planungsphase dabei zu sein und die Ausgangslage zu analysieren. Das gab uns die Möglichkeit das Digitalisierungsvorhaben mit Konzepten und Maßnahmen zu begleiten, welche von Beginn an die Interessen und das Misstrauen der MitarbeiterInnen ernst nahmen sowie Wertschätzung für ihre Arbeit und das vorhandene System ausdrückten.

Die Formate, die wir konzipierten, zielten darauf analoge Muster aufzubrechen, sich vom ersten Schritt an der digitalen Zielkultur zu nähern und Transparenz und Austausch zu ermöglichen, z.B. durch:

  • offene hierarchieübergreifende Einladungen, die zur Vernetzung anregen
  • transparentes Teilen von Projektwissen in der Cloud
  • Neugier- und spaßweckende digitale Workshoptools

Beispielsweise brachte ein digitales Abstimmungs- und Feedbacktool, bei welchem die TeilnehmerInnen ihr Smartphone einsetzen konnten, Stimmungen und Rückmeldungen in Echtzeit und für alle transparent in den Raum. Auch durch solch spielerischen Umgang ist es gelungen, Digitalisierung für die MitarbeiterInnen erlebbar zu machen und mehr Vertrauen in das Digitalisierungsvorhaben entstehen zu lassen. Diese wichtigen Bausteine für die Anfangsphase des Projekts beinhalten Prinzipien, welche ebenfalls für die Folgephasen bedeutend sind, das Aufbrechen analoger Muster und die Entwicklung zu mehr digitalem Denken und Handeln:

Was würde uns im neuen System helfen, um effizienter zu arbeiten? Welche Chancen gewinnen wir durch die modernere IT-Systemlandschaft? Welche der neu gewonnenen Daten bieten Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle oder Hinweise auf Risiken, die bislang schwer einzuschätzen waren?

Wir erleben MitarbeiterInnen, die im Wandel von „alt“ zu „neu“, von anlog zu digital unterschiedlich begeistert sind von der Geschwindigkeit der Entwicklungen, einigen geht es deutlich zu schnell, anderen viel zu langsam. Gleichzeitig haben oder gewinnen viele von ihnen mit zunehmendem Verständnis für Digitalisierung ein Interesse daran, das neue System mitzugestalten und Vorteile für ihre eigene Arbeit und die Organisation zu entwickeln.

Möchten Sie mehr über das Aufbrechen analoger Muster, unserer Projekte und Services wissen, fragen Sie uns gerne:

horst.tisson@digitalisierungsallianz.de
ralf.seidel@digitalisierungsallianz.de

Wir sind ein Zusammenschluss von Experten unterschiedlicher Disziplinen. In der Digitalisierungsallianz kombinieren wir umfassendes technisches und methodisches Know-how zu Digitalisierungs- und Transformationsprozessen. Hier erfahren Sie mehr.

Posted in: Infrastruktur, Personal

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