Posted by on 19. März 2019

Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer sieht die Digitalisierung der Arbeitswelt als kritisch oder sogar als existenzbedrohend an. Davon sind 19 Prozent der 100 Personalexperten überzeugt, die im Auftrag der BWA Akademie Bonn um ihre Meinung gebeten wurden. 21 Prozent der im Rahmen der Studie “Trendreport – Digitalisierung und Arbeitswelt 2018” Befragten gehen davon aus, dass etwa die Hälfte der Arbeitnehmer ein negatives Bild der Digitalisierung habe.

“Die Untersuchung zeigt, dass weniger als die Hälfte der befragten Personalexperten tiefschürfende negative Folgen durch die Digitalisierung erwartet. Es ist erfreulich zu sehen, dass die positive Einstellung gegenüber der digitalen Transformation überwiegt”, rückt Harald Müller, Geschäftsführer der BWA Akademie Bonn, das Bild in der Öffentlichkeit zurecht.

Dennoch rät Müller dringend dazu, die Befürchtungen der Belegschaft ernst zu nehmen. Dazu zählt, den Arbeitsplatz dem technischen Fortschritt opfern zu müssen. Das ist zumindest die Meinung von 46 Prozent der befragten Personalexperten. Dass viele Arbeitnehmer den Verlust ihres Arbeitsplatzes schon heute fürchten, davon gehen 30 Prozent und damit fast ein Drittel der Befragten aus. 24 Prozent äußern sich eher positiv. Sie geben an, dass durch den technischen Fortschritt neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Damit Unternehmen digital sein und werden können, müssen Ziele definiert und intern Klarheit geschaffen werden. Dazu gehört es auch, den Begriff der Digitalisierung klar zu umranden. “Die Digitalisierung ist ebenso ein Entwicklungsprozess, wie das Personalmanagement darauf ausgerichtet werden muss. Von heute auf morgen wird es da keine finale Lösung geben. Wichtig ist es, den Arbeitnehmer langfristig davon zu überzeugen, die Digitalisierung im eigenen Unternehmen aktiv mitzugestalten”, so Müller.

Posted in: Studie

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