Posted by on 20. Dezember 2018

Kostendruck ist das vorherrschende Thema europäischer Firmen – auch im Forderungsmanagement. 49 Prozent der Expertinnen und Experten auf diesem Gebiet erachten den Faktor Kosten bis zum Jahr 2020 als eine große Herausforderung. Ähnlich viele beschäftigt das Thema Digitalisierung: 45 Prozent sind der Ansicht, dass sie in den kommenden zwei Jahren Probleme bekommen, mit dem technologischen Wandel Schritt zu halten. 43 Prozent haben hohen Respekt davor Prozesse zu digitalisieren und zu automatisieren. Zu diesem Ergebnis kommt die EOS Studie “Europäische Zahlungsgewohnheiten 2018”, für die 3.400 Unternehmensvertreter aus dem Bereich Forderungsmanagement in 17 Ländern befragt wurden.

Deutschland: Technologischer Wandel besondere Herausforderung

74 Prozent der deutschen Firmen im Vergleich zu 49 Prozent der europäischen Firmen sehen Kostenreduktion als entscheidende Herausforderung der kommenden zwei Jahre. Der vorherrschende Kostendruck führte vermutlich zu Einsparungen. Wichtige Digitalisierungsprojekte, die etwa algorithmische Modelle und Big Data zum besseren Kundenverständnis fördern, blieben auf der Strecke. Die Folge: Neun von zehn befragten Unternehmen in Deutschland (91 Prozent) gehen davon aus, dass sie in den kommenden zwei Jahren Probleme bekommen, mit dem technologischen Wandel mitzuhalten. 86 Prozent erachten auch die Automatisierung der Prozesse als ein nicht unwesentliches Problem.

Zur Studie

Bereits zum elften Mal wurde die EOS Studie “Europäische Zahlungsgewohnheiten” durchgeführt. Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar TNS (ehemals TNS Infratest) befragte EOS im Frühjahr 2018 3.400 Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mindestens 5 Millionen Euro in 17 Ländern zu den dortigen Zahlungsgewohnheiten, zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes sowie zu den Themen Risiko- und Forderungsmanagement. Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter: http://bit.ly/herausforderungen_ots

Posted in: Studie

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